Benjamin Weichwald ist Sportler des Jahres 2025 im Hohenlohekreis
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- Kategorie: Inklusion
Historischer Erfolg für den ASV Scheppach-Adolzfurt - Benjamin Weichwald ist Sportler des Jahres 2025 im Hohenlohekreis Ein ganz besonderer Moment für unseren Verein, unsere Inklusionsarbeit und die gesamte Region: Benjamin Weichwald wurde beim Hohenlohe Sport Award 2025 zum Sportler des Jahres gewählt.
Damit schreibt Benjamin Geschichte – als erster Sportler mit geistiger Beeinträchtigung und gleichzeitig als erster Sportler des ASV Scheppach-Adolzfurt, der diese Auszeichnung erhält. Unter großem Applaus nahm er die Ehrung auf der Bühne entgegen. Ein bewegender Moment, der nicht nur ihn selbst, sondern auch alle Anwesenden tief berührt hat.
Benjamin steht sinnbildlich für das, was Sport leisten kann: Gemeinschaft, Teilhabe und gelebte Inklusion. Seine herausragenden Leistungen bei den Special Olympics Landesspielen Baden-Württemberg – mit zweimal Gold und einmal Silber – bildeten die sportliche Grundlage für diese besondere Auszeichnung. Doch ebenso beeindruckend ist sein tägliches Engagement im Verein, in der Gemeinde und im Miteinander. Dieser Erfolg ist weit mehr als eine persönliche Ehrung. Er ist ein starkes Zeichen dafür, dass Inklusion im Sport angekommen ist – und dass Leistung keine Grenzen kennt.
Wir sind unglaublich stolz auf dich, lieber Benni!

Doch nicht nur Benjamin stand an diesem Abend im Mittelpunkt: Auch die weiteren Medaillengewinner des ASV Scheppach-Adolzfurt wurden für ihre großartigen Leistungen bei den Special Olympics geehrt. In der Leichtathletik überzeugten Lenny Fleischer, Heiko Sturm, Daniel Dian und Sebastian Aichert gemeinsam mit ihrer Trainerin Anette Schmidt.
Ebenso ausgezeichnet wurde die Jazz-Dance-Gruppe „Power Rangers" mit Luna Borth, Lena Fiedler, Isabell Seifert, Valerie Kleemann und Samuel Scholl sowie den Trainerinnen Tammy Miltenberger und Tabea Bielau.
Alexander Borth, Inklusionsbeauftragter des ASV Scheppach-Adolzfurt, bringt es auf den Punkt: „Was wir heute erleben durften, geht weit über Medaillen hinaus. Diese Auszeichnungen zeigen, was möglich ist, wenn Menschen an sich glauben und wir ihnen die Chance geben, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Inklusion ist kein Ziel – sie ist ein Weg, den wir jeden Tag gemeinsam gehen."

